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3-LÖWEN-TAKT - BAHNTOUREN

 


BAHNTOUREN

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Kulturbahn

Die Kulturbahn verbindet Pforzheim, die "Goldstadt an der Schwarzwaldpforte", mit Horb am Neckar und der Universitätsstadt Tübingen. Die Gleise verlaufen entlang der Nagold und am im Oberen Neckartal. In enger Nähe zur Schwarzwälder Bäderstraße passiert die Strecke unter anderem Bad Liebenzell und Bad Teinach und macht in Calw, der Geburtsstadt von Hermann Hesse, Station. Seit 2004 befahren komfortable RegioShuttle die Strecke.

Von Pforzheim aus folgen die Gleise der wildromantischen Nagold flussaufwärts bis nach Bad Liebenzell, der ersten größeren Station auf der Strecke. Immer enger rücken die bewaldeten Täler nun links und rechts zusammen und scheinen manchmal kaum mehr Platz für die Strecke zu lassen.
Am Kloster Hirsau vorbei schlängeln sich die Gleise an den munteren Windungen der Nagold entlang bis nach Calw. Meter um Meter gewinnt die Bahn an Höhe. Kurz vor der Schwarzwaldstadt Nagold ragt die Ruine der Burg Hohennagold zwischen den Tannen gen Himmel.
Hinter Nagold verabschiedet der Viadukt der B28 die Reisenden, die das kleine, liebliche Schwarzwaldtal nun durch einen Tunnel verlassen, um mit dem Bahnknotenpunkt Hochdorf die weite Gäuebene zu erreichen.

 

Bei schönem Wetter ist in der Ferne die "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb nahezu in voller Länge zu sehen. In einer riesigen Schleife, die den südlichen Ast des Eutinger Gleisdreiecks bildet, fährt der Zug anschließend ins Neckartal hinab in das beschauliche Städtchen Horb.
Um 1100 erstmals erwähnt, zog schon Hesse durch die malerischen Gassen zur Stiftskirche mit seiner berühmten "Horber Madonna". Den Windungen des Neckars folgend gelangt der Reisende vorbei an den bekannten Mineralwasserquellen Eyach, Obernau und Bad Niedernau und passiert die engste Durchbruchstelle des Neckars "Porta Suevica" - zu deutsch "Schwäbische Pforte" bevor er in die auf den Trümmern von Sumelocenna (römischer Hauptort) erbaute Römer- und Bischofsstadt Rottenburg einfährt. Alte Fachwerkhäuser, die Zehntscheuer und Türme der Stadtmauer zeugen von einer mittelalterlichen Geschichte.

Seit 1828 befindet sich hier der Sitz des katholischen Bischofs von Württemberg. Auf der Weiterfahrt rückt hoch oben auf dem Berg die Wurmlinger Kapelle ins Blickfeld des Betrachters und schon endet die Reise in der alten Universitätsmetropole Tübingen mit seiner 1477 gegründeten Lehranstalt und unzähligen Kulturdenkmälern.

Ausführliche Infos über die Kulturbahn finden Sie in dem Magazin „Schönes Schwaben“. Die farbige Monatszeitschrift mit zahlreichen Beiträgen über Kultur, Geschichte, Landeskunde und Freizeitgestaltung im Ländle ist über http://www.schoenesschwaben.de/ erhältlich. Den Artikel über die Kulturbahn können Sie hier [PDF, 1,01 MB]  als PDF runterladen.

 

Infos


Haltestelle: 20
Streckenlänge: 103 km
Fahrzeit: ca. 2:15 - 3:12 h
Takt: stündlich

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