BAHNTOUREN
Rems- und Jagstbahn
Als erste bot die Rems- und Jagstbahn eine Verbindung zwischen den beiden Städten Stuttgart - Nürnberg. Sie bekam zwar später Konkurrenz durch die Murrbahn, aber der Großteil des Fernverkehrs rollt über die Strecke Stuttgart - Schwäbisch Gmünd - Aalen - Crailsheim nach Nürnberg und weiter nach Sachsen. Zwischen Stuttgart und Schorndorf ist die Remsbahn/Jagstbahn in das S-Bahn-Netz der Landeshauptstadt eingeflochten.
Von Stuttgart kommend kämpft sich die Rems-und Jagstbahn zuerst durch die dichtbesiedelte Region um die Landeshauptstadt.
Parallel zur Schwäbischen Dichterstraße führen die Schienen bis nach Aalen, der ehemaligen Römersiedlung am Fuße der Ostalb. Schon von weitem grüßt Ellwangen die Reisenden auf der Remsbahn/Jagstbahn. Weithin sichtbar blitzen die gelben Türme der Wallfahrtskirche Schönenberg durch das Grün der Bäume.
An der Jagst entlang winden sich die Gleise bis nach Crailsheim. Auf bayerischem Gebiet führt die Rems- und Jagstbahn über Ansbach weiter nach Nürnberg.
Wichtige Information
Die Bahnstrecke Aalen – Stuttgart wird im kommenden Jahr für rund sechs Monate wegen dringender Sanierungsarbeiten gesperrt: vom 24. April bis zum 26. Juli 2009 zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen, vom 27. Juli bis zum 15. Oktober 2009 auf dem Abschnitt Schorndorf – Schwäbisch Gmünd. Die Intercity-Züge von und nach Nürnberg werden über die Murrbahn Backnang – Crailsheim umgeleitet. Mit Ersatzbussen wird die Deutsche Bahn Pendler von Aalen nach Stuttgart ohne Zwischenhalt nach Schwäbisch Gmünd beziehungsweise von Schwäbisch Gmünd nach Schorndorf befördern. Morgens und abends werden einzelne Intercity-Züge, die zwischen Schwäbisch Gmünd und Stuttgart entfallen, durch zusätzliche Expresszüge ersetzt. Der Raum Aalen bleibt durch Zubringerbusse an alle Intercity-Züge in Crailsheim angebunden.
„Unser Wunsch war es, die Auswirkungen der Streckensperrung für die vielen Pendler zwischen Aalen und Stuttgart so gering wie möglich zu halten“, so Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle. Mit den Expressbussen und den zusätzlichen Expresszügen würde den Pendlern ein angemessener Ersatz für die entfallenden Verbindungen angeboten, der den Zeitverlust durch die Sperrung deutlich vermindere. „Damit haben wir für die Zeit der Streckensperrung für Pendler und Anlieger das Bestmögliche erreicht. Dafür danke ich der Bahn ausdrücklich“, sagte Köberle. Im Hinblick auf die hochbelastete B29 appellierte er an alle Reisenden, die angebotenen Ersatzverkehre zu nutzen und nicht auf den PKW umzusteigen.
