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Tälesbahn
Nachdem die alte Oberamtsstadt Nürtingen bereits im Jahr 1859 ans Bahnnetz angeschlossen wurde, bemühten sich auch die Gemeinden im Steinachtal um eine Bahnanbindung. Zunächst jedoch ohne Erfolg.
Erst 40 Jahre später, im Herbst des Jahres 1899, begannen die Bauarbeiten für eine Bahnlinie entlang der Steinach. Am 31. Mai 1900 war es dann soweit, nur acht Monate nach Baubeginn wurde die neun Kilometer lange Nebenbahn der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft mbH von Nürtingen nach Neuffen mit Böllerschüssen feierlich dem Verkehr übergeben. Seitdem pendelt die "Tälesbahn", wie sie bald im Volksmund genannt wurde, zwischen Nürtingen und Neuffen, und das sehr erfolgreich.
Erst 40 Jahre später, im Herbst des Jahres 1899, begannen die Bauarbeiten für eine Bahnlinie entlang der Steinach. Am 31. Mai 1900 war es dann soweit, nur acht Monate nach Baubeginn wurde die neun Kilometer lange Nebenbahn der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft mbH von Nürtingen nach Neuffen mit Böllerschüssen feierlich dem Verkehr übergeben. Seitdem pendelt die "Tälesbahn", wie sie bald im Volksmund genannt wurde, zwischen Nürtingen und Neuffen, und das sehr erfolgreich.
Durch eine grundlegende Modernisierung des Gleiskörpers und die Anschaffung moderner Fahrzeuge wird sich die Erfolgsgeschichte der Tälesbahn sicher auch in Zukunft fortsetzen. Von Mai bis Oktober verkehrt jeden dritten Sonntag im Monat auf der Strecke der Tälesbahn auch das "Sofazügle", eine dampfbetriebene Museumsbahn der Gesellschaft zur Erhaltung von Schienenfahrzeugen e.V..
Vom Barock geprägten Nürtingen führt die Strecke entlang der Steinach nach Frickenhausen. In Linsenhofen, dem nächsten Halt der Tälesbahn, steht eine der ältesten Keltern des Landkreises Esslingen. Das mächtige Gebäude stammt aus dem Jahr 1501 und zeugt von der großen Weinbauvergangenheit des Ortes. Durch Felder und Wiesen geht die Fahrt weiter in Richtung Endbahnhof Neuffen. Schon von Weitem ist der Hohenneuffen zu sehen. Die imposante Burgruine auf dem 743 Meter hohen Berg ist die größte mittelalterliche Burganlage der gesamten Schwäbischen Alb.
Vom Barock geprägten Nürtingen führt die Strecke entlang der Steinach nach Frickenhausen. In Linsenhofen, dem nächsten Halt der Tälesbahn, steht eine der ältesten Keltern des Landkreises Esslingen. Das mächtige Gebäude stammt aus dem Jahr 1501 und zeugt von der großen Weinbauvergangenheit des Ortes. Durch Felder und Wiesen geht die Fahrt weiter in Richtung Endbahnhof Neuffen. Schon von Weitem ist der Hohenneuffen zu sehen. Die imposante Burgruine auf dem 743 Meter hohen Berg ist die größte mittelalterliche Burganlage der gesamten Schwäbischen Alb.
